Zukunftsfestival St.Gallen

Wie wollen wir zukunften?

Hintergrund

Ungefähr jede 3. Sekunde denkt der Mensch über Zukunft nach. Sie ist extrem präsent. Wir hören und lesen viel über sie, oft in düsteren Szenarien. Dabei gilt derweil für die meisten von uns: Status der Zukunftsbeziehung, es ist kompliziert. Ja, man könnte soweit gehen, es eine gefühlt gesellschaftliche Ohnmacht über die Zukunft zu nennen.

Wir glauben: Unsere Zukunft ist kein vordefinierter Abgrund, wo alles schlimmer wird, sondern ein verhandel- und gestaltbarer Möglichkeitsraum. Das Zukunftsfestival in St.Gallen macht die Stadt zur Bühne, bringt Menschen zusammen und macht Zukunft zu etwas, das man sich vorstellen, erleben und gestalten kann.

Die Region St.Gallen ist dafür ein guter Ort. Hier gibt es Menschen, die bereits gestalten, Orte, die bereits wandeln, und Ideen, die bereits wachsen. Das Festival setzt sie zueinander in Beziehung.

Leitgedanken

Wir sind alle zukunftsbetroffen.Auch in St.Gallen, auch jetzt. Man muss keine Expert:in sein, um über die Zukunft mitzureden und mitzubestimmen.
Sichtbar machen, was schon da ist.Vieles läuft bereits, auch in St.Gallen. Wir verbinden und verknüpfen, was schon da ist, und stellen Neues nur dann daneben, wenn wir wirklich nicht anders können.
Zukunft ist erleb- und gestaltbar.Wir laden sie ein und wollen sie spüren, nicht nur denken. Im Hier und Jetzt, mit Körper und Sinnen. Und sie als gestaltbar verinnerlichen.

Das bisherige Entstehen

Die Ostschweiz gestaltet Zukunft, oft leise und ohne grosse Bühne. Das Zukunftsfestival in St.Gallen gibt ihr eine Bühne.

Angestossen wurde das Zukunftsfestival vom St.Gallen Transformation Lab (HSG x OST). Der Prolog wird unterstützt von der Stadt St.Gallen und gemeinsam mit festivitas.space kuratiert und organisiert. Das Zukunftsfestival wird getragen von einem wachsenden Netzwerk an Partner:innen.

In der Entwicklung gestalten wir bereits

Was istein Zukunftsfestival? Wer trägt es? Wer wirkt mit? Wie kann es unsere Beziehung und Erleben von Zukunft positiv verändern?

Wie bei der Zukunft selbst gibt es auf diese Fragen keine einfachen, vorhersehbaren Antworten. Da scheint es sinnvoll, die Entwicklung des Zukunftsfestivals mit derselben Dynamik zu begegnen. Seit Anfang 2026 ist daher die Entwicklungs- und Aufbauphase, die auf drei bis fünf Jahre angelegt ist, in voller Fahrt. Sie schafft ein Netzwerk an Zukunftsbetroffenen, erprobt zukunftsweisende Formate, und kreiert eine visuelle Identität.

Ein wichtiger Wegpfeiler in dieser Phase ist der Prolog 2026. Er will kein verkleinertes Festival sein und vermittelt dies ganz offen durch das Konzept der Ankündigungen. Er verkündet, experimentiert und verbindet: An manchen Orten findest du eine Skizze statt eines Raums, eine kleine Instruktion statt eines Programms, einen Hinweis auf eine Parkbank, die noch nicht dort ist.

Erst nach dem Prolog stellen wir uns der Erwartungshaltung an ein klassisches Festival. Wie es wächst, entscheidet sich daran, wer mitgeht und mitgestaltet. Wir folgen dem Sprichwort: Wer schnell gehen will, geht allein. Wer weit gehen will, geht zusammen.

Kernteam

Lena Tünkers · Oswald H. König Tafur · Severin von Hünerbein · Sophia Hummel · Tobias Fehr-Bosshard

Kontakt: info@zukunftsfestival.ch

In St.Gallen kündigt sich einiges an. Sei dabei.

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